Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 23. Mai 2010 um 18:04 Uhr
Familie Reichert stellt sich vor
Daniel:
Und doch gab es auch viele Enttäuschungen. Etliche junge Christen waren plötzlich weg, weg vom Glauben, weg von der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen, weg von Gott. Oft waren es sogar die engsten Mitarbeiter der Gemeinde. Traurig. Was war passiert? Verschiedene Gründe, doch fast immer waren die Wurzeln Verletzungen und Unvergebenheit oder ungute Beziehungen. Es waren „Herzensprobleme“, die nie richtig aufgearbeitet wurden.
Neue Hoffnung
Besondere Highlights meiner bisherigen Albanienjahre waren die "Sommerjüngerschaftsschulen", wo wir ca. 2-4 Wochen lang mit unsren lieben albanischen Geschwistern zusammen lebten, gemeinsam Bibellehre und kleinere Projekte hatten. Plötzlich öffnen sie sich über die dunkelsten Stunden ihrer Lebensgeschichte. Die Scham zerschmilzt, weil sie Vertrauen fassen. Gott kann die dunklen Ecken ihres Herzens beleuchten und heilen. In wenigen Wochen Jüngerschaftsschule erleben wir Durchbrüche, die in Monaten, ja Jahren Gemeindearbeit nicht geschahen. Durch diese Erfahrungen kristallisierte sich die Vision in mir, über christliche Konfessionen hinweg einen Ort aufzubauen, an dem Menschen das Leben miteinander teilen und eine persönliche Zurüstung für ihren späteren Dienst in Kirche und Gemeinde bekommen. Die Beziehung zu Gott ist das Wichtigste und aus einem geheilten Herzen und inniger Gemeinschaft mit dem Vater bekommen wir Wegweisung von Ihm, wie wir effektiv der verlorenen Welt um uns herum das Evangelium zugänglich machen, das uns so verändert hat.Monika:
Schon immer ist es mir ein Anliegen, in Kinder und damit in die heranwachsende Generation zu investieren. So ist dies auch in Albanien eines meiner Hauptanliegen. Seit wir selbst Kinder haben, ist auch unser Zugang zu jungen Ehepaaren und Familien gewachsen. Es ist uns wichtig, dass Kinder in heilen und funktionstüchtigen Familien aufwachsen können und wir glauben fest an diese "kleinste Zelle" der Gesellschaft. So wollen wir auch im Rahmen unserer Kommunität Familien fördern, Ehen stärken und Unterstützung im Bereich der Kindererziehung geben. Unsere eigenen Kinder Sophie (3 1/2) und Olivia (fast 2) helfen uns dabei, mit beiden Beinen auf der Erde zu bleiben.









